Low Alc - Max Fun Preisverleihung


Vierzehn nominierte Projekte wurden in Berlin präsentiert, feierlich geehrt und gewürdigt.


Bis zuletzt blieb es spannend, wer von den vierzehn nominierten Projekten prämiert wird. Doch schon vor der feierlichen Preisverleihung stand fest: Wer es bis Berlin geschafft hat, gehört wirklich zu den herausragenden, vorbildlichen Projekten der Alkoholprävention für Jugendliche in Deutschland und kann mit Fug und Recht auf seine Fahnen schreiben. Eine fachübergreifende Jury hat in einem aufwändigen und mehrstufigen Verfahren die besten und innovativsten Projekte identifiziert. Diese vierzehn Projekte wurden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung vorgestellt, ihre Projekte präsentiert und öffentlich geehrt. Die vorbildlichen Projekte überzeugen durch eine genaue Analyse der Lebenswelt Jugendlicher, erfolgsversprechenden Zugängen und neuartigen Methoden. Sie sind in den Projektportraits ausführlich vorgestellt. Mutig, ideenreich, gegen Widerstände und mit hohem Engagement haben sie auf neue Herausforderungen in der Alkoholprävention reagiert.

Die sechs prämierten erhielten aus der Hand von Herrn Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Frau Prof. Dr. Pott und Herrn Dr. Leienbach neben Urkunden attraktive Geldpreise überreicht, um ihre Projekte ausbauen und weiterentwickeln zu können. Zwei Projekte erhielten Anerkennungspreise und die sieben nominierten Projekte wurden auf Empfehlung der Jury ebenfalls mit Urkunden und finanziellen Anerkennungen für ihr außerordentliches Engagement, ihre Kreativität und nachweislichen Erfolge in der Alkoholprävention ausgezeichnet.

Die sechs prämierten Projekte wurden von der Berliner Fernseh- und Radiomoderatorin Meike Krüger einzeln auf die Bühne gerufen. Der Hauptpreis mit 10.000 EURO Preisgeld ging an das Forum Jugend | Soziales | Prävention e.V. Sigmaringen für ihr schon früh begonnenes und richtungsweisendes Projekt "Neue Festkultur mit Fairfest und Partypass". Die weiteren fünf Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 7.000 EURO, weil sie neue Zugänge und Methoden wählten, ihre Zielgruppen passgenau erreichen und ihr Vorgehen nachhaltig anlegten. Die beiden Anerkennungspreise honorierten zum einen den im Projekt beachteten Zusammenhang von Alkohol und Gewalt und beim anderen Projekt ein detailreich auf die Zielgruppen von Partygängern abgestimmtes Vorgehen. Beide Projekte erhielten Anerkennungspreise in Höhe von je 1.000 EURO.

Für ihre Kreativität, ihre Innovationsfreude und ihr hohes Engagement, das alle Nominierten gleichermaßen verband, hatte die Jury pro Projekt 500 EURO ausgesprochen. Hier waren wir dabei.

Am Nachmittag trafen Gewinner, Nominierte, Jurymitglieder und Gäste unter Fachmoderation von Dagmar Grundmann noch einmal im World Café zur Auswertung und Nachlese zusammen. Die Fachpersonen und auch viele jungen Gäste des World Cafés diskutierten lebhaft miteinander, welche zukunftsweisenden Impulse von den nominierten Projekten ausgehen.

Jugendliche Peers aus den Projekten JiMs Bar Pinnberg, Musikrausch Wettbewerb Osnabrück beteiligten sich auch beim Rahmenprogramm der Preisverleihung aktiv und erlaubten über Cocktail- und Klang - Kostproben "geschmeckte und gehörte" Eindrücke von Alkoholprävention vor Ort.

Jury:
 Dr. Anneke Bühler, arbeitet als Leiterin der Präventionsforschung am IFT Institut für Therapieforschung, München
 Prof. Dr. Sebastian Köhler ist Professor für Journalistik und Publizistik an der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin.
 Prof. Dr. Winfried Kaminski ist seit 1990 Professor für Sprach- und Literaturpädagogik und seit Sommer 2004 für Kulturpädagogik an der Fachhochschule Köln tätig.
 Gaby Kirschbaum leitet seit 2005 das Referat Sucht und Drogen im Bundesministerium für Gesundheit.
 Dr. Hans-Jürgen Hallmann ist als Geschäftsführer bei der ginko Stiftung für Prävention tätig Nina Schultes arbeitet als Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit beim Verband der Privaten Krankenversicherunge.V. (PKV) und begleitet u.a. die Kampagnen und Projekte des Verbandes im Bereich Alkoholprävention.
 Bernhard Heinzlmaier ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien.
 Mareike Awolin arbeitet als Referentin im Referat "Prävention des Substanzmissbrauchs- Suchtprävention" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.
 Michaela Goecke leitet das Referat Prävention des Substanzmissbrauchs, Suchtprävention in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
 Ingeborg Holterhoff-Schulte leitet seit 20 Jahren das Referat Suchtprävention bei der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen in Hannover.

Wer über die Jury Mitglieder und deren Zielsetzungen Vorstellungen und Ideen mehr zum Thema Alkoholprävention erfahren möchte, die gesamten Rahmendaten des Bundeswettbewerbes sind unter dem Link https://www.bundeswettbewerb-alkoholpraevention.de veröffentlicht. Darunter auch unser Projekt Low Alc - Max Fun.

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